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seit dem 01.03.2008

Was ist EBS – Müll?

Der Begriff "Ersatzbrennstoff (EBS)" existiert im Gesetz nicht. Ersatzbrennstoff ist hier definiert als "Abfall zur (thermischen) Verwertung".

Da es sich bei "Ersatzbrennstoff" um Abfall handelt, muss die geplante EBS--Müllverbrennungsanlage die Grenzwerte der 17. BImSchV "Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen" einhalten!!!

Als EBS-Müll gelten Restabfälle sowohl aus dem Hausmüll- als auch aus dem Gewerbeabfallbereich. Diese werden durch Zerkleinerungs-, Siebungs-, Windsichtungs- und Trocknungsprozesse zu einem homogenen Ersatzbrennstoff aufbereitet. Neben diesen mittel- und hochkalorischen (gut brennbaren) Abfallanteilen werden weitere Wertstoffe (Schrott) abgetrennt und einer Verwertung zugeführt.

Die mittelkalorische Abfallfraktion (ca. 12 MJ/kg bis 14 MJ/kg) eignet sich für Kraftwerke, die ausschließlich mit Ersatzbrennstoff feuern.

Die hochkalorische Abfallfraktion (ca. 20 MJ/kg) eignet sich für die Mitverbrennung in Kraftwerken und Zementwerken.

durchschnittliche Zusammensetzung der mittelkalorischen Fraktion:
Kunststoffe (durchschn. > 25%)
Papier/Pappe
Textilien
Mineralisches
Holz
Restabfall

Die Zusammensetzung und damit auch der Schadstoffgehalt der Ersatzbrennstoffe schwanken je nach Abfallinput erheblich.

Inhaltsstoffe:
Mineralien, Wasser
flüchtige Bestandteile
Alkali- und Erdalkaliverbindungen
Chlor (in unterschiedlichen Verbindungen)
Schwermetallverbindungen
u.a.

Ersatzbrennstoffe weisen das gleiche Schadstoffspektrum wie Restabfälle auf! Sie werden nicht schadstoffentfrachtet! Die Vorsortierung erfolgt vorrangig nach dem Heizwert. Häufig sind Ersatzbrennstoffe eher noch schadstoffbeladener als "normaler" Abfall. Grund: heizwertreiche Fraktionen bestehen zu einem großen Teil aus Kunststoffen (mit teilweise hohem PVC-Anteil).
Daraus entstehen bei der Verbrennung unter anderem krebserregende Dioxine.



In diesem Müllhaufen, aus dem Ersatzbrennstoff gewonnen wird, befinden sich unter anderem auch Kabel, Autoreifen und Sofas. Niemandem ist es möglich zu bestimmen, wie hoch bei der Verbrennung dieser Stoffe der Schadstoffausstoß ist. Nur wenige der Giftstoffe sind messbar und für die meisten existieren mangels Wissens nicht einmal Grenzwerte.


© BI-Elsterberg 2008